21.05.2016

Einladung: Erneuerbare Energien: Energieforum am 16.06.2016 im Savoy-Kino Bordesholm

Einladung zum Energieforum: Erneuerbare Energie

16.Juni 2016 um 17:00 Uhr im Savoy-Kino Bordesholm, Schulstr. 7

Einladung.pdf 435kByte

Unter dem Titel »NEW 4.0« hat sich in Hamburg und Schleswig-Holstein eine einzigartige Projektinitiative aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammengeschlossen.

»NEW« steht für die Norddeutsche EnergieWende und »4.0« beschreibt die Schwelle zur vierten industriellen Revolution: die Digitalisierung der Industrie, die durch eine intelligente Vernetzung der Systeme auch im Rahmen der Energiewende eine zunehmend zentrale Rolle spielt. In einem länderübergreifenden Großprojekt will NEW 4.0 eine nachhaltige Energieversorgung realisieren und damit die Zukunftsfähigkeit der Region stärken.

Um die Energiewende im Norden entscheidend voranzubringen, vereinen mehr als 50 Partner in der Region alle erforderlichen Kompetenzen und Lösungspotentiale.

 

Norddeutsche Energie Wende 4.0

12.03.2012

Presseerklärung

Klimaschutz einmal anders

Ortsverband im Amt Bordesholm

 

 

Bordesholm, den 12.03.2012

Zu unseren Anträgen (Klimaschutz) in der Gemeinde und dem Amt Bordesholm in der ersten Sitzungsperiode des Jahres 2012

 

Die Atomkatastrophe von Fukushima jährt sich in diesen Tagen das erste Mal. Sie hat die

– zumindest verbale - Einsicht zur Notwendigkeit der „Energiewende“ hin zu erneuerbaren Energieträgern – quer durch alle Parteien ausgelöst. Der Weg dorthin ist allerdings noch weit, die Reihenfolge der hierzu notwendigen Schritte ungeklärt. Politisch im Schnellverfahren verordnete Einzelschritte erhöhen Verunsicherung und Ängste bei den Bürger_innen.

 

Die politischen Diskussionen zur vermehrten Ausweisung von Windkrafteignungsflächen und die hierzu negativ verlaufenen Bürgerentscheide im Amt Bordesholm haben nach unserer Einschätzung eindrucksvoll bewiesen, dass eine „Energiewende“ mit vornehmlich wirtschaftlichem Ansatz der Bevölkerung nicht zu vermitteln ist. Gegenseitige Beschimpfungen sowie „von oben“ verordnete Zwänge lehnen wir entschieden ab. Sie entbehren jeglicher Zielgerichtetheit.

 

Unser Antrag auf Erstellung eines regionalen Klimaschutzteilkonzeptes zur „Klimafreundlichen Mobilität“ wird hier Abhilfe schaffen. Das Konzept setzt inhaltlich bei jetzt schon vorhandenen Alltagsproblemen im unmittelbaren Lebensbereich der Bürger_innen quer durch alle Generationen an („eingeschränkte“ Mobilität im ländlichen Raum) und hilft, Lebensqualität im gesamten Amt für die Zukunft zu sichern.

 

Die Einordnung des Konzeptes in den Gesamtzusammenhang „Lokaler Klimapakt (CO2 Neutralität bis 2020) als Fortschreibung der Ziele der Agenda 21 Bordesholm ermöglicht eine weitere bürgernahe Bearbeitung von hiermit zusammenhängenden Teilbereichen. Hierüber ist bei der Vorbereitung der nächsten „Strategiewerkstatt“( die bisher vornehmlich wirtschaftlich geprägt war) als basisdemokratischer „Zukunftswerkstatt“ für die gesamte Region noch inhaltlich zu entscheiden.

 

Das Angebot an die anderen Parteien zu einem politischen Grundsatzbeschluss hierüber ist ernstgemeint. Wenn es nicht mehrheitsfähig sein sollte, werden die GRÜNEN im Amt Bordesholm diesen Weg zur bürgernahen Umsetzung der „Energiewende“ als Teilbereich einer integrierten Klimaschutzinitiative allein beschreiten. Werkzeug hierbei werden dann die von uns schon seit 2008 erprobten „Bürgerforen“ zu aktuellen regionalen Themen sein.

 

C. Hankel (Fraktionsvorsitzende)

U. Schulz-Ehlbeck (Ortsverbandsvorsitzende)

 

Link zur Presserklärung:

06.02.2012

GRÜNES Arbeitspapier Klimaschutz im Amt Bordesholm




Klimaschutzkonzept Gemeinde/Amt Bordesholm “CO2-Neutralität“

Grundgesetz Artikel 20a: Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen

Leitgedanke: Entwicklung eines widerspruchsfreien Gesamtkonzeptes zur Reduktion von Treibhausgasemmissionen als Bestandteil der lokalen Identität und zur Schaffung von Lebensqualität im gesamten Amt (Definition von „Erholungsort“)

Betrachtung aller Möglichkeiten, Treibhausgasemmissionen zu vermindern und zu verhindern, also auch Abfall, Abwasser, Landwirtschaft, Verkehr, Ernährung, Erhalt und Erweiterung von örtlichen CO2-Senken

Notwendig: verbindlicher politischer Mehrheitsbeschluss mit politisch/strategischer Funktion für künftiges kommunales Handeln, Klimaschutzteilkonzept als „Türöffner“ für Nachfolgeantrag Förderprogramm des BMU

Voraussetzungen: Bestandsaufnahme regionaler CO2 Senken, Bestandsaufnahme Energieverbrauch und differenzierte Co2-Emmissionen, Energiebedarf der Region, Endenergiebedarf Wärme, Strom, Kraftstoff, Wasser in den Sektoren Haushalt, Industrie, Gewerbe/Handel/Dienstleistungen, Verkehr, Verbrauchswerte Energie und Wasser, lokale Netzwerkanalyse (Wer kann und tut was?)

Ziele und Umsetzungseckpunkte: „Lokaler Klimapakt“:

  • Erarbeitung eines integrierten CO2-Minderungskonzeptes in den Bereichen Energie, Raumplanung, Mobilität, Waren-und Stoffkreisläufe zur Vermeidung von Verschwendung regionaler Natur-, Human-(Gesundheit, Heimat, Erholung) und Finanzressourcen,

  • Schutz und In-Wertsetzung von ortsnahen und innerörtlichen CO2 Senken( Gewässer, Feuchtwiesen, Niedermoore und Moore, Wälder und Baumbestand, Biodiversität )

  • freiwillige Selbstverpflichtungsaufgaben zur Minderung der CO2Emissionen in kleinen Schritten erarbeiten und überprüfen (Fortschreibung der Agenda 21 ),

  • Akzeptanz: hohe Bürgerbeteiligungskultur (generationengerecht, Einbindung in örtliche Bildungseinrichtungen und soziale Verbände),

  • Transparenz: kommunaler Klimaschutzbericht, kontinuierlich fortgeschrieben, als Informations-und Dokumentationsinstrument,

  • regionales Ausgleichskataster für „unvermeidbare“ Emissionen und Eingriffe in den Naturhaushalt

Mögliche (grüne) Teilkonzepte:

  • In-Wertsetzung und qualitative Verbesserung ortsnaher und innerörtlicher CO2Senken (Wälder, Baumbestand, Bordesholmer See und Feuchtwiesen, innerörtliche Grünstrukturen und Biodiversität, Schaffung von Rückhalteräumen für Hochwasser)

  • (lokale Potenzialanalyse und Flächenmanagement für erneuerbare Energien)

  • Förderung der Nahmobilität (Fuß- und Radverkehr als System/Konzept ÖPNV)



Anregung: Vorschläge aller politischen Parteien zu denkbaren Teilkonzepten

URL:http://gruene-bordesholm.de/klimaschutz-aktuell/